Eine Krankheit wie ein Gedicht
KI-unterstützt · redaktionell aufbereitet
Tauche ein in eine zutiefst berührende Geschichte über die Zerrissenheit zwischen bedingungsloser Liebe und schmerzhafter Realität. Erlebe den intensiven Kampf eines Künstlers gegen seine eigene psychische Erkrankung und die Schatten der Sucht. Diese bewegende Erzählung beleuchtet die komplexen Innenwelten eines Menschen, der zwischen Genie und Wahnsinn wandelt. Lass dich von dieser persönlichen Auseinandersetzung mit familiären Traumata und kreativer Ausdruckskraft fesseln. Ein emotionales Erlebnis, das dir zeigt, wie Kunst als Ventil für den Schmerz dient und uns alle menschlich verbindet. Sei dabei und lass dich berühren.
Drogeninduzierte, chronifizierte, schizo-affektive Psychose des manischen Formen- kreises, Typ polytox, kein morphin Typ - das ist die Diagnose meines Vaters. Übersetzt bedeutet das, dass er immer wieder denselben Kreislauf durchlebt: er verfällt in drogen- induzierte Psychosen, wird in Psychiatrien ausgenüchtert und versinkt danach in depressiver Scham. Während dieser Psychosen ist er unberechenbar und lebt seine Gewalt offen aus, gegen die Menschen in seinem Umfeld - auch gegen meine Mutter und mich. Für mich ist er jedoch nicht nur ein Täter, dessen Taten ich zutiefst verurteile, sondern auch ein Mensch, den ich liebe und ein Künstler, den ich bewundere. Seine Psychosen und Innenwelten hat er in Fotografien, Malereien und Skulpturen verewigt und dokumentiert. Er kämpft gegen sich selbst, seine Krankheit und gegen das System. Und ich an seiner Seite.
- Wann
- Fr., 18. Sept. · 20:30 – Fr., 18. Sept., 21:51
- Wo
- Berlin
- Eintritt
- Kostenlos